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Worin besteht der Unterschied zwischen PDC und GDC?
PDC (Druckguss) und GDC (Schwerkraftguss) sind zwei gängige Aluminiumgussverfahren, die sich in Füllmethode, Ausrüstung und Anwendung unterscheiden – hier ein detaillierter Vergleich:
Füllverfahren: Beim PDC wird mit hohem Druck (10–150 MPa) und hoher Geschwindigkeit (10–50 m/s) flüssiges Metall in die Form eingespritzt; beim GDC wird die Form allein durch Schwerkraft (ohne externen Druck) mit einer langsamen Füllgeschwindigkeit (0,1–0,3 m/s) gefüllt.
Produktionseffizienz: PDC ist bei der Massenproduktion wesentlich schneller (Zykluszeit 10–60 Sekunden pro Stück, Tagesleistung bis zu 10.000 Stück); GDC ist bei mittleren Losgrößen langsamer (Zykluszeit 2–5 Minuten pro Stück, Tagesleistung bis zu 500 Stück).
Teilequalität: PDC bietet eine höhere Präzision (Toleranz IT8–IT10, Oberflächenrauheit Ra 0,8–1,6 μm), kann aber innere Porosität aufweisen; GDC hat eine bessere innere Dichte (Porositätsrate ≤1%) und ist besser für die Wärmebehandlung geeignet, mit einer etwas geringeren Präzision (Toleranz CT7–CT10, Ra 1,6–3,2 μm).
Kosten: PDC hat höhere anfängliche Werkzeugkosten (30–50 % mehr als GDC), aber niedrigere Stückkosten bei großen Losgrößen; GDC hat niedrigere Werkzeugkosten und ist daher ideal für kleine bis mittlere Losgrößen (500–10.000 Stück).
Anwendungsgebiete: PDC für die Massenproduktion kleiner bis mittelgroßer komplexer Teile (z. B. Elektronikgehäuse, Automobilteile); GDC für dickwandige, hochfeste Teile (z. B. Motorblöcke, Hydraulikkomponenten).